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Blog der Stadtschulpflegschaft Duisburg - Die Elternvertretung in der Stadt Duisburg

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30. Mai 2011

Mehr Freiraum für Abtei-Schüler in Duisburg Hamborn

Ein lang ersehnter Wunsch geht in Erfüllung. Jetzt hat das Bischöfliche Abtei-Gymnasium in Hamborn ein größeres Außengelände bekommen.

„Schon seit Jahren wünschen wir uns eine Erweiterung des Schulgeländes, um den sich verändernden Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler nach Bewegung und Entspannung gerecht werden zu können“, so Schulleiter Thomas M. Regenbrecht, der am Freitag gemeinsam mit dem Dezernenten für Schule und Hochschule im Bistum Essen, Bernd Ottersbach, das neue, unmittelbar an die Schule grenzende Gelände eröffnete und zur schulischen Nutzung freigab.

„Jetzt könnt ihr ausprobieren, was euch gut tut und was noch fehlt“, forderte Regenbrecht die Schüler auf. Sie sollen in den nächsten Wochen Ideen  für die Gestaltung des 3500 Quadratmeter großen Geländes sammeln. Der Schulleiter, der am Freitag seinen 50. Geburtstag feiern konnte, dankte allen, die zur Erfüllung des lang gehegten Wunsches beigetragen haben, insbesondere dem Bistum Essen und dessen Schuldezernenten. Dieser erinnerte in launigen Worten an die Geschichte von Max und Moritz, in der die Rede davon ist, dass es nicht leicht sei, „in Kirche oder Schule auf dem Stuhle festzusitzen“. Und so konnten es die Schülerinnen und Schüler auch kaum erwarten, bis Schulleiter und Dezernent das Band mit der Schere durchtrennten. Jubelnd stürmten die Mädchen und Jungen auf das neue Gelände. Eine Schülerin brachte die Freude auf den Punkt: „Das ist echt cool.“

Erworben hat die Schule in Trägerschaft des Bistums Essen die ehemals öffentliche Grünfläche an der Buschstraße/Dr.-Heinrich-Laakmann-Straße von der Stadt. Eine Mauer wurde eingerissen, ein Zaun gesetzt und ein Weg zur neuen Außenfläche angelegt. „Natürlich haben wir auch schon einen Baum gepflanzt“, berichtet der Schulleiter. Ein Klettergerät und ein paar Bänke sind schon vorhanden. Endgültig hergerichtet und gestaltet werden die Grünanlagen im kommenden Frühjahr. „Gerade im Zuge des Ausbaus zum Ganztags-Gymnasium brauchen wir mehr Fläche, brauchen Schülerinnen und Schüler mehr Spiel- und Bewegungsangebote, aber auch die Möglichkeit, sich zurückzuziehen“, betont Regenbrecht.

Er weist darauf hin, dass die Außenfläche der Anfang des 20. Jahrhundert als Mädchen-Lyzeum gegründeten Schule für die anfänglich rund 300 Schülerinnen konzipiert war. Da käme das neue Außengelände gerade richtig. Die Schüler freuen sich jedenfalls. Mit Bewegungsspielen, sportlich-spielerischen Wettbewerben, Grillwürstchen und Kuchen feierten sie schon mal die größere Bewegungsfreiheit.

27. Mai 2011

Zertifikate für erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen der Elternakademie

Die Ministerin für Schule und Weiterbildung, Sylvia Löhrmann, hat am Mittwoch (25. Mai 2011) in Düsseldorf 22 türkeistämmigen Eltern aus Nordrhein-Westfalen Zertifikate für den erfolgreichen Abschluss an der 5. Elternakademie der Föderation Türkischer Elternvereine in NRW e.V. überreicht. “Integration ist keine Frage des Alters, sondern eine Frage des Engagements. Wer sich für seine Kinder eine erfolgreiche Einglie­derung in die Gesellschaft wünscht, der muss auch selbst aktiv werden. Und genau an in diesem Punkt haben die Absolventinnen und Absolventen der Elternakademie großen Einsatzwillen bewiesen”, so Schul­ministerin Löhrmann bei der Zertifikatsübergabe.

Bei der Elternakademie handelt es sich um ein Fortbildungsangebot für türkeistämmige Mütter und Väter aus Nordrhein-Westfalen. Ziel der Fortbildung ist es, Eltern in ihrer Erziehungskompetenz zu stärken, da­mit sie besser in der Lage sind, die persönliche, schulische und beruf­liche Integration und Entwicklung ihrer Kinder zu fördern und zu beglei­ten. Die Themen reichen von: “Das Bildungssystem in NRW” über “Ge­sunde Ernährung” und “Biopsychologische Entwicklung des Kindes” bis zu “Medienerziehung von Kindern und Jugendlichen”. Die Schulung er­folgt durch bilinguale Fachleute.

Träger ist die Föderation Türkischer Elternvereine in NRW e.V. Der nordrhein-westfälische Dachverband möchte Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund dabei helfen, sich zu selbstbestimmten Indivi­duen zu entwickeln – und dabei verstärkt die Eltern miteinbinden. “Wenn man die Integration der künftigen Generationen erreichen möchte, dann muss die Integration bei den Eltern beginnen. Vor diesem Hintergrund ist die von uns vor mehr als fünf Jahren initiierte Elternakademie eine wichtige integrationspolitische Schlüsselmaßnahme. Sie ist aber auch ein Instrument, um nicht nur die Köpfe, sondern auch die Herzen der Mütter und Väter zu erreichen”, betonte Kadir Daĝlar, Vorsitzender der Föderation Türkischer Elternvereine in NRW e.V.
Schulministerin Sylvia Löhrmann lobte besonders das ehrenamtliche Engagement der Beteiligten. Es sei gerade in der Integrationsarbeit wichtig, Brücken zwischen Institutionen zu bauen. Was diesen Aspekt anbelangt, seien die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen hoch einzuschätzen: “Sie kennen die Probleme und Bedürfnisse der Menschen in ihren Stadtteilen. Mit ihrem neu gewonnenen Wissen treten die Absolventinnen und Absolventen nun als Vermittler auf – zwischen Eltern, Gremien und öffentlichen Einrichtungen, wie der Schule, der Kita, der Arbeitsagentur oder dem Jugendamt. Das ist eine enorme Leistung, die viel Arbeit, Wille und Kraft erfordert. Vielen Dank dafür!”, bestärkte Löhrmann die türkischstämmigen Mütter und Väter in ihren vorbildlichen Integrationsbemühungen.

Weitere Informationen zur Elternakademie und zur Föderation Türki­scher Elternvereine in NRW e.V. finden Sie im Internet
unter www.turk-egitim.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung Telefon 0211 5867-3505.

25. Mai 2011

Resolution – Frühjahrsplenartagung des Bundeselternrats, 20.- 22.05.2011, Bad Hersfeld

Der Einfluss von Schulleitungen und Eltern auf die Schulqualität

Bildungsstandards sind der Maßstab für die Qualität von Schulen. Wer länder­über­greifend Bildungsstandards setzt, muss für gleiche Schulqualität in allen Ländern sorgen. Nur so ist der Anspruch aller Kinder auf gleiche Bildungschancen zu erfüllen.

Die  Aufgaben der Schulleitung haben sich grundlegend gewandelt. Hatte sie noch in den 80er Jahren im Wesentlichen für den reibungslosen Ablauf beim Umsetzen von Vorgaben der Schulverwaltung zu sorgen, steht heute die Qualitätsentwicklung im Mittelpunkt. Dabei gilt: Schulqualität lässt sich nur von Schulleitungen und Eltern gemeinsam entwickeln, und beide müssen für diese anspruchsvolle Aufgabe qualifiziert werden.

Die Ausbildung zur Schulleiterin oder zum Schulleiter erfordert länderübergreifende Standards, die in einem Anforderungsprofil festzuschreiben sind. Schulleitungen brauchen eine umfassende Qualifizierung, die über die derzeit übliche Fortbildung deutlich hinausgeht. Angehende Schulleiter sollten zudem die Möglichkeit haben, ihre Eignung für den Beruf vorher zu testen.

Eltern sind die natürlichen Erziehungs- und Bildungspartner der Schulleitung. Die Schulleitung trägt die Verantwortung dafür, Eltern in die Schulentwicklung einzubinden. Die Grundlage für eine gleichberechtigte Zusammenarbeit sind professionelle Kommunikationsstrukturen.
Der Bundeselternrat fordert:

-         länderübergreifende Standards für die Schulleiterausbildung

-         Elternmitarbeit und Personalentwicklung als wesentliche Bausteine der Schulleiterausbildung

-         institutionalisierte Elternfortbildung

-         zielorientierte Auswahlverfahren für Schulleiterinnen und Schulleiter

-         verpflichtende Mitwirkung der Eltern bei der Qualitätsentwicklung aller Schulen

-         ein professionelles Kommunikationstraining für Eltern und Schulleitungen

Schulqualität braucht starke, gut ausgebildete Schulleitungen, die mit starken, selbstbewussten Eltern professionell zusammenarbeiten. Das führt zu einem neuen Selbstverständnis der Schule.

Bad Hersfeld, 22.5.2011

 

Ansprechpartner:

Hans-Peter Vogeler, Vorsitzender,
03301-575537
hans-peter.vogeler.ber@gmx.de

 

Bundeselternrat – Geschäftsstelle
info@bundeselternrat.de
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Bernauer Straße 100
16515 Oranienburg
Tel. 03301 575537
www.bundeselternrat.de

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Mit freundlichen Grüßen

 

Anna Margareta Masjosthusmann

Vorstand@lek-nrw.de

24. Mai 2011

Elternmandat erwünscht

Orangefarbige Postkarten haben jetzt alle Duisburger Grundschüler mit nach Hause gebracht. Mit einer Unterschriftenaktion will die Stadtschulpflegschaft dafür sorgen, dass jede Grundschule einen Hausmeister bekommt.
10.000 dieser Postkärtchen haben die Elternvertreter bereits an den Schulen verteilt. Der Text endet mit der Forderung: “Jede Grundschule braucht einen eigenen Hausmeister, der den ganzen Tag über in der Schule präsent ist und auf dem Schulgelände wohnt.” Dies sei seit einiger Zeit nicht mehr selbstverständlich, so die Stadtschulpflegschaft. “An immer mehr Grundschulen sind zu bestimmten Tageszeiten trotz Schulbetrieb keine Hausmeister mehr vor Ort”, hießt es auf den Karten.

Frank Jakobs, Vorsitzender der Stadtschulpflegschaft, sieht einen Trend. Er befürchtet, dass es künftig immer mehr Schulen ohne einen eigenen Hausmeister gibt. “Insbesondere an Grundschulen im Ganztagsbetrieb oder mit Nachmittagsbetreuung wird das zunehmend zum Problem. Schon häufiger sind dann fremde Menschen ins Schulgebäude spaziert und haben Unfug getrieben und zum Beispiel Feuerlöscher entleert.” Betreuer könnten das nicht leisten, und der Hausmeister kenne oft seine “Pappenheimer”.

Weniger Schäden
2010 verzeichnete das zuständige Immobilien Management Duisburg (IMD) mehr als 344.000 Euro an Vandalismusschäden. Daran hatten die Grundschulen mit rund 117.500 Euro den größten Anteil. Mit einem Hausmeister pro Schule ließen sich diese Schäden kleiner halten, ist Jakobs sicher.
Dies gelte vor allem dann, wenn der Hausmeister in einer Dienstwohnung auf dem Schulgelände wohne. Derzeit werden in Duisburg noch 79 Hausmeisterwohnungen durch Schulhausmeister genutzt. 22 weitere Wohnungen werden von anderen Mietern bewohnt, acht Wohnungen werden von der jeweiligen Schule anderweitig genutzt. Auch aus Sicherheitsgründen sei eine Präsenz wichtig. So gingen Grundschüler häufig unbeaufsichtigt zu den Toiletten, die außerhalb des eigentlichen Schulgebäudes liegen.
Die 168 Duisburger Schulstandorte werden nach einer Aufstellung des zuständigen Immobilienmanagements Duisburg (IMD) von 131 Hausmeistern betreut. Dazu kommen 27 sogenannte “Schulhausmeisterhilfskräfte”. Bei 26 Schulstandorten betreut jeweils ein Schulhausmeister zwei Standorte.
Während IMD-Chef Uwe Rohde davon spricht, dass sich derartige Regelungen “vollumfänglich bewährt” hätten, sieht der Vorsitzende der Stadtschulpflegschaft dies grundsätzlich anders: “Im Zweifelsfall ist der Hausmeister dann über das Handy an der jeweils anderen Schule erreichbar. Das reicht aber nicht, wenn zum Beispiel die Heizung ausgefallen ist und es schnell gehen muss.” Deshalb gehe es nun darum, ein “massives Elternmandat” in die Debatte mit einzubringen.
© RP Online GmbH 1995 – 2011

23. Mai 2011

Abschluss der Bildungskonferenz „Zusammen Schule machen für NRW“ – Empfehlungen an Ministerpräsidentin Kraft überreicht

Die von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Schulministerin Sylvia Löhrmann einberufene Bildungskonferenz für Nordrhein-Westfalen „Zusammen Schule machen für NRW“ hat sich heute zu ihrer letzten Sitzung im Düsseldorfer Landtag getroffen. Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden, Institutionen und im Landtag vertretenen Parteien hatten in den vergangenen Monaten über Bildungsfragen diskutiert und Empfehlungen für die Politik erarbeitet. Diese Empfehlungen überreichten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Abschluss der Sitzung im Plenarsaal des Düsseldorfer Landtags Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.

Die Ministerpräsidentin bedankte sich bei allen Akteuren der Bildungskonferenz und betonte: „Ich bin davon überzeugt, dass Ihre Arbeit in der Bildungskonferenz über die Landesgrenzen hinaus etwas Besonderes
und Vorbildliches ist. Die Anstrengung hat sich gelohnt. Die Landesregierung hat heute ein Ergebnispapier bekommen, auf dem die weitere schulpolitische Arbeit von Regierung und Parlament ganz hervorragend
aufsetzen kann.

“Ministerin Löhrmann: „Es ist in den vergangenen Monaten gelungen, partei- und verbändeübergreifend sehr engagiert und konstruktiv miteinander zu arbeiten. Die Bildungskonferenz hat als Plattform der an Bildung
Beteiligten in Nordrhein-Westfalen nun Empfehlungen an die Politik vorgelegt. Jetzt ist das Parlament am Zug, diese Empfehlungen aufzugreifen und einen Schulkonsens für NRW zu erarbeiten.“

Die erste Sitzung der Bildungskonferenz fand am 23. September 2010 statt. In der Folge wurden fünf Arbeitsgruppen zu den Themen „Individuelle Förderung: Von der Qualitätsanalyse bis zur systematischen Unterrichtsentwicklung und Lehrerfortbildung“, „Übergänge gestalten – Anschlüsse sichern“, „Ganztag weiterentwickeln“, „Eigenverantwortliche Schule in Regionalen Bildungsnetzwerken“ und „Schulstruktur in Zeiten demografischen Wandels“ gegründet. Mehr als 120 Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden, Institutionen und Parteien wirkten in den Arbeitsgruppen mit.

Hinweis: Die Empfehlungen finden Sie nach Abschluss der Bildungskonferenz auch im Internet unter www.schulministerium.nrw.de.
Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für
Schule und Weiterbildung Telefon 0211 5867-3505.
Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-
Adresse der Landesregierung http://www.nrw.de

 

 

 

Jugend forscht Preis für Schüler vom Steinbart Gymnasium in Duisburg


Die Sieger des 46. Bundeswettbewerbs Jugend forscht stehen fest. Bundespräsident Christian Wulff hat am Sonntag Deutschlands beste Jungforscherinnen und Jungforscher im Kieler Schloss ausgezeichnet. “Unser Land braucht qualifizierte und engagierte Nachwuchskräfte in Naturwissenschaften. Mathematik und Technik, die ihre Fähigkeiten später in Hochschulen, Unternehmen und in den Schulen einsetzen. Jugend forscht ist ein exzellentes Instrument zur Entdeckung und Förderung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler”, sagte Wulff, der die Spitzenleistungen der Finalisten würdigte. Dabei hat einen Sonderpreis im Bereich Mathematik die Duisburgerin Isabell Arend (17), vom Steinbart-Gymnasium erhalten. Ihr Thema: “Auf den Spuren von Alan Turing -Analytische DarsteIlbarkeit und Turing-Berechenbarkeit.” Der diesjährige Bundeswettbewerb im Kieler Landtag wurde ausgerichtet vom Forschungsforum Schleswig-Holstein e. V. und der Stiftung Jugend forscht e. V.

 

 

 

 

21. Mai 2011

2078 neue Lehrestellen für NRW

2078 neuen Lehrerstellen werden mit Verabschiedung des Haushalts 2011 bereitgestellt. Darunter auch die 1525 Stellen, die aufgrund des Urteils zum Nachtragshaushalt nicht wiederbesetzt werden konnten. Die Sperre ist nun aufgehoben. Die neuen Lehrerstellen schließen die Lücken in der Lehrerversorgung und decken Mehrbedarfe ab. 11 Mio. Euro mehr für FachleiterInnen ermöglichen mehr Referendariatsplätze für neue LehrerInnen, die wir dringend brauchen. Schwarz-Gelb hatte im Juni 2010 noch über 600 Studienabsolventen einen Korb gegeben.

Die gerichtlich beanstandeten Missstände bei den Ausgleichen für Personalvertretungen werden beseitigt. Neue Gesamtschulen erhalten wieder Mittel für den Ganztag. Das war bislang aus ideologischen Gründen blockiert worden. Für die Offene Ganztagsgrundschule werden die Pauschalen erhöht. Seit 2003 waren sie nicht angepasst worden. Für die Leitungen der Grundschulen gibt es mehr Ausgleichszeit.

Es werden nun insgesamt 600 Stellen für die integrative Arbeit in den Schulen und zur Unterstützung des Inklusionsprozesses zur Verfügung gestellt. In allen Kreisen und kreisfreien Städten soll die regionale Inklusionsplanung unterstützt werden.

Im Bereich Weiterbildung werden die Kürzungen (12 Mio. Euro) von Schwarz-Gelb sowohl bei den Volkshochschulen wie bei den freien Trägern zurückgenommen. ….

Quelle:

Sigrid Beer MdL (Portrait)

 

 

Der Baubeginn der vierfach-Sporthalle in Hamborn verzögert sich weiter

Mit Verwunderung hat am Donnerstag der Schulausschuss die Hintergründe zur Kenntnis genommen. Sowohl die Bildungsholding als auch Duisburg Sport weigern sich, die entsprechenden Mietverträge zu unterzeichnen.

“Das werde ich nicht tun”, erklärte Ralf Hörsken als Geschäftsführer der Bildungsholding. Er könne den Vertrag nicht unterzeichnen, weil der Vertrag die Klausel enthalte, dass die Bildungsholding auch für den Mietanteil von DuisburgSport gerade stehen müsse. Auch Duisburg Sport weigere sich, weil die Klausel auch umgekehrt gelte. Das müsse dringend geklärt werden. Kein städtischer Bereich könne derartige Verträge mehr unterschreiben, so Hörsken weiter.

Die Sporthalle ist schon lange inder der Diskussion weil sich die Zeitschienen immer weiter verlängert haben. Wir hoffen auf einen schnelle Klärung in der Verwaltung damit unsere Kinder die Halle endlich nutzen können.

Kongress in Duisburg: Elternarbeit ist der Grundstein für mehr Bildungsgerechtigkeit

Mehrheit der Lehrer beklagt laut aktueller Allensbach-Umfrage mangelnde Unterstützung aus dem Elternhaus/Konstruktiver Dialog zwischen Kita, Schule und Elternhaus gefordert/ Duisburg sendet positive Signale in die Bildungsrepublik Deutschland/ Vodafone Stiftung Deutschland und Stadt Duisburg starten in Duisburg Hochfeld und Homberg-Hochheide Modell für Elternarbeit mit allen Bildungsakteuren Herkunft prägt Zukunft. Ob PISA, OECD, Bildungs- oder Integrationsbericht – die Ergebnisse gleichen sich: In Deutschland entscheidet die Herkunftsfamilie maßgeblich über den Bildungserfolg von Kindern. Der Einfluss des Elternhauses auf den Schulerfolg von Kindern und Jugendlichen ist laut Bildungsforschung mehr als doppelt so groß wie der Einfluss von Schulen, Unterricht und Lehrern zusammen. Neben den persönlichen Leistungen und Ambitionen der Kinder prägt auch das Entscheidungsverhalten der Eltern die Bildungsbiographie. Der Kongress zur Elternbildung am 17. Mai 2011 in Duisburg brachte über 500 Experten, die gemeinsam mit Familien an der Entwicklung und Bildung von Kindern arbeiten, in der Mercatorhalle Duisburg zusammen, um neue Wege der Zusammenarbeit mit Eltern zu erkunden.

„Schon heute fördert das Land Nordrhein-Westfalen mehr als 150 Familienbildungsstätten. Deshalb freut es uns sehr, dass mit diesem Kongress neue Wege in der Arbeit mit Eltern aufgezeigt werden sollen. Denn Bildungsgerechtigkeit werden wir nur dann erreichen, wenn wir alle Eltern für die Bildungsverläufe ihrer Kinder begeistert haben“, so Ute Schäfer, Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.

Das Programm „Lernen vor Ort“ von DuisburgBildung, gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, und die Vodafone Stiftung Deutschland hatten zu einer Fachtagung mit Experten öffentlicher und privater Bildungsinstitutionen aus Nordrhein-Westfalen und der gesamten Bundesrepublik nach Duisburg eingeladen.

„Damit Bildung gelingt, bedarf es nicht nur engagierter Lehrerinnen und Lehrer, sondern auch eines konstruktiven Dialogs zwischen Kita, Schule und Elternhaus. Vor allem benachteiligte Familien brauchen passgenaue Angebote, damit sie den Lernfortschritt ihrer Kinder auch zu Hause begleiten und im besten Fall unterstützen können. Ich begrüße deshalb, dass die Stadt Duisburg und das Programm ‚Lernen vor Ort’ zusammen mit der Vodafone Stiftung Deutschland das Thema ‚Elterndialog’ in den Mittelpunkt stellen und Pädagogen, Wissenschaftler und politische Entscheidungsträger zusammenbringen. Duisburg kann so positive Signale in die ‚Bildungsrepublik Deutschland’ senden“, sagte Thomas Ellerbeck, Vorsitzender des Beirats der Vodafone Stiftung Deutschland.

Eltern brauchen Unterstützung

Karl Janssen, Dezernent für Familie, Bildung und Kultur der Stadt Duisburg, ergänzte: „Wenn sich, wie die Ergebnisse der repräsentativen bundesweiten Allensbach-Umfrage der Vodafone Stiftung Deutschland unterstreichen, 78 Prozent der Lehrkräfte über mangelnde Unterstützung der Kinder im Elternhaus, Desinteresse der Eltern an schulischen Inhalten und unkontrollierten Medienkonsum beklagen sowie eine Überforderung der Eltern bei der Erziehung ihrer Kinder feststellen, zeigt dies, dass viele Eltern individuelle Unterstützung bei ihrer anspruchsvollen Erziehungsaufgabe benötigen. Auch die PISA-Studien unterstreichen, dass die Bildungsbiografien unserer Kinder heute noch viel zu stark von den sozialen Rahmenbedingungen abhängig sind, in denen die Kinder aufwachsen.“

Die Tagung hat sich das Ziel gesetzt, den mit Familien und Eltern arbeitenden Fachkräften in Duisburg neue Wege im Dialog mit Eltern vorzustellen. Dazu haben das Programm „Lernen vor Ort“ und die Vodafone Stiftung Deutschland mehr als 20 Referenten eingeladen, darunter der durch seine Medienauftritte einer breiten Öffentlichkeit bekannte Hirnforscher Professor Gerald Hüther. In Referaten und Workshops wurden neue Möglichkeiten der Elternansprache genauso diskutiert und vorgestellt wie die gelungene Ansprache von Eltern in der Kita oder die Bedeutung interkultureller Elternarbeit.

Karl Janssen und Dr. Mark Speich, Geschäftsführer der Vodafone Stiftung Deutschland, stellten darüber hinaus ein gemeinsames Programm der DuisburgBildung und der Vodafone Stiftung Deutschland vor. „Wir freuen uns sehr, dass der mit der heutigen Tagung angedachte Impuls in Richtung Sensibilisierung für Eltern in Duisburg durch ein Kooperationsprojekt der Vodafone Stiftung Deutschland und des Programms Lernen vor Ort Nachdruck verliehen werden kann“, sagte Oberbürgermeister Sauerland.

Begleiten und vernetzen

In den Stadtteilen Hochfeld und Homberg-Hochheide werden die Stiftung und das Programm „Lernen vor Ort“ in den kommenden 12 Monaten mit dem Programm „Vodafone Talente – Elterndialoge neu denken, Übergänge gestalten“ tätig sein. Ziel ist, die Eltern darin zu bestärken, die Bildungsverläufe ihrer Kinder aktiver zu begleiten. Dazu soll ein Modell für ganzheitliche Elternarbeit entwickelt werden, das die lokalen Akteure stärker vernetzt und den Dialog mit bildungsfernen Eltern optimiert. „Wir danken der Vodafone Stiftung Deutschland für dieses Engagement und freuen uns, die hier gemachten Erfahrungen anschließend in möglichst viele Stadtteile unserer Stadt übertragen zu können. Unser besonderer Dank gilt aber auch den Fachkräften aus Kitas, Schulen und allen weiteren Einrichtungen für ihr Engagement, denn nur durch deren Einsatz in den Einrichtungen vor Ort wird der heutige Tag nachhaltige Auswirkungen auf die Bildungsregion Duisburg haben können“, sagte Dezernent Janssen.

 

 

20. Mai 2011

Duisburg müsse mehr Hausmeister in den Schulen einsetzen

Das forderte gestern der Schulausschuss. Es könne nicht angehen, dass Hausmeister während des Nachmittagsunterrichts nicht mehr vor Ort arbeiten. Die Verwaltung bestätigte, dass gerade an den Nachmittagen viele Hausmeister nur noch Bereitschaftszeiten hätten. Der Ausschuss erwartet eine zeitgenaue Berechnung der notwendigen Planstellen. In jeder Schule müssten Hausmeister während der gesamten Unterrichts- und Betreuungszeit vor Ort sein, so der Ausschuss, der sich damit dem Schulformsprecher der Grundschulen Martin Frey anschloss. Über alle Parteigrenzen hinweg war man sich einig, dass das Aufgabengebiet der Hausmeister neu definiert werden muss. Die Aufgaben sind vielfältiger geworden. Die Stadtschulpflegschaft ist schon länger am Thema dran da es auch hier immer wieder Elternbeschwerden gibt. Wir möchten gerne mit Politik und Verwaltung bzw. Schulen das Thema weiter entwickeln so auch unser Standpunkt im Schulausschuss..

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