Zum Inhalt springen


Blog der Stadtschulpflegschaft Duisburg - Die Elternvertretung in der Stadt Duisburg

Follow SchuleDuisburg on TwitterStadtschulpflegschaft auf Twitter folgen


31. März 2011

Uni Duisburg-Essen: Infos für SchülerInnen

Das Akademische Beratungs-Zentrum Studium und Beruf (ABZ) der Universität Duisburg-Essen hat vielfältige Informationspakete zur Studienorientierung zusammengestellt.

Dazu gehört der Workshop “Mein Stärken – Meine Perspektiven” am 5. und 26. April. Er richtet sich an Schüler der Klassen 11 und 12. Sie erarbeiten an einem Nachmittag ihr Persönlichkeitsprofil und erhalten erste Informationen zu den möglichen Studienrichtungen.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Schülerinnen der Oberstufe können vom 27. bis zum 29. Juli ihr Talent für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik testen. Anmeldungen sind bis zum 15. Juli über die ABZ-Webseite möglich. Ein weiterer Kurs wird Ende August angeboten.

In den Sommerferien findet zudem vom 29. August bis zum 2. September die Sommeruniversität für Frauen statt. In dieser Woche besuchen Schülerinnen ab 16 Jahren Veranstaltungen der natur- und ingenieurwissenschaftlichen Fakultäten.

Weitere Informationen: http://www.uni-due.de/abz

 

 

 

30. März 2011

Bisher noch kein Gesetzesentwurf für die geplanten KiBiz-Änderungen

Das für Januar angekündigte KiBiz-Änderungsgesetz liegt immer noch nicht vor. Aus den uns vorliegenden Informationen sind nachstehende Änderungen geplant( ohne Gewähr)

1.         Kindertagespflege

Die Pflegeerlaubnis soll zukünftig ausnahmslos auf 5 Kinder beschränkt werden.  Außerdem soll die Anerkennung für die Kindertagespflege an die DJI-Qualifizierung (160Std.) gekoppelt werden.

Mehr, z.B. eine bessere Bezahlung der Kindertagespflege ist nicht geplant. Dies ist vor dem Hintergrund der prekären Lage vieler Tagesmütter skandalös.

2.         Inklusion

In § 8 wird die Einschränkung “soll nach Möglichkeit” gestrichen. Die gemeinsame Erziehung behinderter und nicht behinderter Kinder soll dem Anspruch nach gefördert werden. Bei Kindern, wo die Behinderung im Laufe des Jahres festgestellt wird, erhalten diese zukünftig die erhöhte Förderung zum Zeitpunkt der Feststellung. Daher soll die integrative Erziehung auf den 10%-Korridor keine Anwendung finden.

ABER: Eine grundsätzliche Anpassung der Pauschalen für behinderte Kinder ist nicht geplant; die Belastung der Beschäftigten durch den Mehraufwand wird nicht reduziert und den Kindern dadurch eine bessere Förderung vorenthalten.

3.         Flexibilisierung der Stichtagsregelung

Grundsätzlich bleibt es beim Stichtag 15.03. Bis zum Beginn des Kindergartenjahres sollen aber Kindpauschalen in Abstimmung mit anderen Trägern innerhalb eines Jugendamtes zwischen den Kindergärten verschoben werden können.

ABER: Dies ist aufwandsneutral – d.h. auch hier wird es keine neuen Gelder geben. Durch diese Regelung kann aber die prekäre Beschäftigung in den Kitas nicht zurückgedrängt werden – denn wie bisher bleiben die Buchungszeiten für die Finanzplanung der Kitas entscheidend.

4.         Bürokratieabbau

Darunter versteht die Landesregierung alleine die Abschaffung der Verpflichtung zur Erstellung eines Verwendungsnachweises.

Dies bedarf wohl keiner weiteren Kommentierung – Sprachförderung, Bildungsdokumentationen, die Gestaltung des Überganges Kindergarten-Grundschule oder auch die Elterngespräche müssen nach Willen der SPD und Grünen geführten Landesregierung auch wie bisher „nebenbei“ erledigt werden. Eine Erhöhung der Verfügungszeiten plant das Ministerium nicht.

5.         Zusätzliche Ergänzungskraftstunden in den Gruppentypen I und II

Pro Gruppentyp sollen zusätzliche Ergänzungskraftstunden eingeführt werden:

bei 25 Std.-Betreuung zusätzlich 12 Stunden pro Gruppe; bei 35 Std.-Betreuung zusätzlich 16 Stunden pro Gruppe; bei 45 Std.-Betreuung zusätzlich 20 Stunden pro Gruppe.

Eine Aktualisierung der Pauschalen auf die tatsächlichen Arbeitskosten (inklusive Tarifsteigerungen etc.) ist nicht vorgesehen. Damit werden den Beschäftigten rd. 316 Millionen Euro vorenthalten!

6.         Zusätzliche Förderung für Berufspraktikant/innen

Das Land plant 1000 Berufspraktikant/innen über zwei Jahre mit je 7000 Euro der Personalkosten zu fördern. Die Berücksichtigung von Anlern- und Ausbildungszeiten für diese Berufspraktikant/innen bei den schon in den Einrichtungen beschäftigten Erzieher/innen ist nicht geplant.

7.         Elternmitwirkung

Künftig sollen Informationspflichten gegenüber den Eltern bei grundlegenden Veränderungen in der Kita (z.B. Leitungswechsel, Anbau, Umbau) eingeführt werden und Mitwirkungsrechte sollen da möglich sein, wo sich die Eltern finanziell beteiligen

müssen (z.B. beim Mittagessen oder Veranstaltungen). Es soll auch zu einer Bildung von Räten auf örtlicher und überörtlicher Ebene kommen, diese müssen jedoch von mind. 2/3 der Einrichtungen vor Ort gewählt werden.

8.         Familienzentren

Die genaue Fördersumme ist nach wie vor unklar. Mittlerweile ist hier auch nicht mehr von Leitungsfreistellung die Rede.

9.         KEINE Wiedereinführung von landesweit sozial gestaffelten, einheitlichen Elternbeiträgen

Die Landesregierung plant lediglich die Gebührenfreiheit für das letzte Kindergartenjahr vor der Einschulung. Dies wird rd. 170 Millionen Euro kosten. Die Gebührenfreiheit für alle Kita-Jahre ist zwar angekündigt, einen genauen Zeitplan gibt es aber nicht.

Auch eine Übergangslösung durch die Wiedereinführung von landesweit sozial gestaffelten, einheitlichen Elternbeiträgen ist nicht vorgesehen. Nach dem Willen von Rot/Grün bleiben die Bildungschancen von Kindern also weiterhin vom Wohnort abhängig!

 

28. März 2011

Das MUS-E Projekt an Duisburger Schulen ist eingestellt worden

Das bestätigte ein Sprecher der Yehudi Menuhin-Stiftung gegenüber Radio Duisburg. Das Projekt gab es seit 12 Jahren an acht Duisburger Grundschulen.

Dabei betreuten ansässige Künstler aus den Bereichen Tanz, Theater und Musik alleine in Duisburg 50 Grundschulklassen und ihre Lehrer. Ursprünglich sollten die Projekte noch mindestens bis zum Ende des Schuljahres fortgeführt werden, nun sind alle Projekte in NRW gestoppt. Die Stiftung hatte aufgrund von Zahlungsunfähigkeit im Januar Insolvenz angemeldet. Die Bezirksregierung hatte der Stiftung Fördergelder in Höhe von einer Millionen Euro nicht ausgezahlt, da die Stiftung keine ausreichenden Nachweise über die Verwendung der Gelder vorlegen konnte.

Nach unseren Informationen wird ein Teil der Schulen die Projekte über Fördervereine weiterführen.

 

 

27. März 2011

Bildungskonferenz Nordrhein-Westfalen traf sich zur dritten Plenarsitzung

Die von Schulministerin Sylvia Löhrmann einberufene Bildungskonferenz für Nordrhein-Westfalen „Zusammen Schule machen für NRW“ traf sich zu ihrer dritten Plenarsitzung im Düsseldorfer Schulministerium. Vertreterinnen und Vertreter von rund 50 Verbänden, Institutionen und im Landtag vertretenen Parteien diskutierten bei dem Treffen im gesamten Plenum die in den Arbeitsgruppen „Individuelle Förderung“, „Ganztag“ und „Eigenverantwortliche Schule in Regionalen Bildungsnetzwerken“ entstandenen Empfehlungen. Die Diskussionen waren – wie schon in den Plenumssitzungen zuvor – lebhaft, konstruktiv und sehr ernsthaft an der Sache orientiert.

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Schulministerin Sylvia Löhrmann hatten am 23. September 2010 zur ersten Sitzung der Bildungskonferenz eingeladen. In der Folge wurden fünf Arbeitsgruppen zu den Themen „Individuelle Förderung: Von der Qualitätsanalyse bis zur systematischen Unterrichtsentwicklung und Lehrerfortbildung“, „Übergänge gestalten – Anschlüsse sichern“, „Ganztag weiterentwickeln“, „Eigenverantwortliche Schule in Regionalen Bildungsnetzwerken“ und „Schulstruktur in Zeiten demografischen Wandels“ gegründet.

Bei der zweiten Plenarsitzung der Bildungskonferenz im Januar waren die Empfehlungen der Arbeitsgruppen „Individuelle Förderung“ und „Ganztag“ diskutiert worden. Die Arbeitsgruppen „Übergänge gestalten“ und „Schulstruktur“ folgen in den nächsten Plenarsitzungen.

Über 120 Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden, Institutionen und Parteien wirkten bislang in diesen Arbeitsgruppen mit. Die Arbeitsgruppen entwickeln Empfehlungen für die abschließende Diskussion und Entscheidung im Plenum der Bildungskonferenz. Ziel ist es, bis Ende Mai die Empfehlungen abschließend zu beraten. Die Empfehlungen der Bildungskonferenz werden anschließend dem Landtag und der Landesregierung zugeleitet und sollen zu einem Schulkonsens in Nordrhein-Westfalen beitragen.

Die Stadtschulpflegschaften NRW wurden durch die Landeselternkonferenz vertreten

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Telefon 0211 5867 3505 oder -3506.

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.nrw.de

5,5 Prozent der Schulabgänger in NRW waren ohne Hauptschulabschluss

Im Sommer 2010 gingen in Nordrhein-Westfalen 11 982 Jungen und Mädchen ohne Hauptschulabschluss von einer allgemeinbildenden Schule ab. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 10,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (Sommer 2009: 13 392).

Von den rund 216 147 Schülerinnen und Schülern, die im letzten Jahr allgemeinbildende Schulen in NRW verlassen haben, ging etwa jede(r) achtzehnte (5,5 Prozent) ohne Hauptschulabschluss ab. Von den männlichen Abgängern war jeder Fünfzehnte, von den weiblichen jede Zweiundzwanzigste ohne Hauptschulabschluss.

Mehr als die Hälfte (6 176) der 11 982 Abgänger ohne Hauptschulabschluss erreichte 2010 einen Abschluss an Förderschulen. Je nach Förderschwerpunkt kann gar kein Hauptschulabschluss erworben werden. 1 673 dieser Jugendlichen erzielten dabei einen Abschluss im sonderpädagogischen Förderschwerpunkt geistige Entwicklung und 4 503 einen im Förderschwerpunkt Lernen. 5 806 junge Menschen verließen im Sommer 2010 die Schule ohne jeglichen Abschluss, das waren 2,7 Prozent (2009: 3,0 Prozent) aller Schulabgänger. (IT.NRW)

Ergebnisse für Gemeinden, Städte und Kreise finden Sie im Internet unter: www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2011/pdf/58_11.pdf

23. März 2011

Neue Mensa am Mädchengymnasium St. Hildegardis in Duisburg eröffnet

Am Mittwoch wurde im Duisburger St. Hildegardis-Gymnasium die neue Mena eröffnet. Neben einer komplett neuen Einrichtung erwartet die Schülerinnen des Mädchengymnasiums auch ein überarbeiteter Essensplan. Der kommt schon jetzt gut an.

Eine riesige Schlange von hungrigen Mädchen hat sich angesammelt. Dann gehen die Türen der neuen Mensa im St. Hildegardis-Gymnasium auf und die Schülerinnen stürmen hinein. Jede schnappt sich ein Tablett und sucht sich ihr Lieblingsessen aus.

Neue Einrichtung und überarbeiteter Essensplan

Die Schule hat ihre Mensa komplett neu eingerichtet und auch der Essensplan wurde überarbeitet. Natürlich mit Hilfe der Schülerinnen, denn denen muss das Essen schließlich auch schmecken. Mira Wein, Oberstufenschülerin, ist im Mensakomitee der Schule und hat im Vorfeld Befragungen bei den Schülerinnen dazu gemacht, wie der Speiseplan zukünftig aussehen sollte. „Wir haben bei der Beschaffung der Möbel für die neue Mensa geholfen, haben den Speiseplan verändert und sind dabei natürlich auf die Wünsche der Schüler eingegangen“, sagt Mira. Jetzt gibt es beim Mittagstisch täglich zwei warme Mahlzeiten, eine Salatbar und verschiedene Desserts für 3,30 Euro.

Foto: Stephan Eickershoff / WAZ FotoPool Foto: Stephan Eickershoff / WAZ FotoPool Foto: WAZ FotoPool

„Das Essen ist jetzt zu einem Event geworden“, sagt eine Schülerin, die ebenfalls im Mensakomitee tätig ist. Überall in den Fluren und Klassenräumen unterhalten sich die Leute darüber, was aufgetischt wird. Die Essensbestellungen sind um ein Fünffaches gestiegen

“Gesuinde Schule”

Das neue Menü kommt bei den Schülerinnen gut an. Fiona (13) isst das Wok-Gericht: Malaysische Currynudeln mit Gemüse. Sie hat auch früher schon in der alten Mensa gegessen, war damals allerdings nicht begeistert: „Das Essen war nicht so lecker. Jetzt gibt es mehr Auswahl und es schmeckt besser.“ Jessica (12) isst eine Frikadelle mit Rotkohl und Kartoffeln und ist zufrieden mit ihrem Mittagessen.

Das Konzept der „Gesunden Schule“ ist für die neue stellvertretende Schulleiterin Sabine Kretschmann-Dulisch sehr wichtig. Aus diesem Grund entspricht das Essen den Vorstellungen des Schulministeriums. Die Mischung aus gesunden und leckeren Speisen kommt an. Dennoch gibt es Gerichte, die erwartungsgemäß die Beliebtheitsskala dominieren: „Pommes Frites haben wir auch im Speiseplan, aber nicht in Fett gemacht, sondern im Backofen“, sagt Kretschmann-Dulisch.

Quelle: Der Westen.de

21. März 2011

Das Auslaufmodell Hauptschule in Duisburg

Mangelnde Nachfrage: NRW-Hauptschulen verzeichnen sinkende Schülerzahlen.  Auch Forscher räumen der ehemaligen “Volksschule” keine Überlebenschance ein

Zwei Jahre noch, dann ist Schluss. Am 31. Juli 2013 wird Barbara Laakmann die Klassentüren der Alfred-Hitz-Schule in Duisburg für immer abschließen. Zwanzig Jahre lang war die 60-Jährige dann Leiterin einer Hauptschule, mit der sie viele Preise gewonnen hat. Genutzt hat der gute Ruf nichts: Wegen zu geringer Anmeldezahlen muss die Schule schließen. Und sie ist nicht die Einzige. Gab es 1970 noch mehr als 1400 Hauptschulen in NRW, waren es 2009 laut Schulstatistik nur noch rund 670. Sinkende Schülerzahlen und mangelnde Nachfrage haben die Hauptschule in ein Auslaufmodell verwandelt. Für kommendes Schuljahr sind in Duisburg bisher nur 96 Schüler angemeldet – an elf Hauptschulen. Pro Schule braucht es jedoch mindestens 18 Kinder für eine Eingangsklasse.

Auch andere Städte scheitern daran. Neuss meldet jeweils einstellige Anmeldezahlen für beide Hauptschulen. In Aachen nehmen nur noch drei der sechs Hauptschulen Schüler auf – die anderen laufen aus. In den vergangenen zehn Jahren sanken die Schülerzahlen in NRW um rund 17 Prozent. Das hat insbesondere die Hauptschulen getroffen: Sie verloren beinahe jeden zweiten Schüler. Dagegen verbuchen die Gymnasien nur rund fünf Prozent weniger Kinder.

Schulforscher Rösner gibt dem dreigliedrigen Schulsystem ebenfalls keine Überlebenschancen. Er sieht die Zukunft bei den von der rot-grünen Landesregierung geförderten Gemeinschaftsschulen, in denen die Schüler in der 5. und 6. Klasse gemeinsam lernen. Auch der Lehrerverband VBE plädiert für Gemeinschaftsschulen. Die Politik dagegen ist uneins. Gemeinschaftsschulen lehnt die CDU als Einheitsschulen ab. Jedes Kind müsse individuell gefördert werden, betonte Parteichef Norbert Röttgen vergangenes Wochenende auf dem Landesparteitag in Siegen.

Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) hat die von der Landesverfassung garantierte Existenzberechtigung der Hauptschulen bereits infrage gestellt.

Quelle: Welt Online

14. März 2011

Elternmitwirkung soll verbessert werden

KiBiz-Revision ist auf dem Weg – Regierungsentwurf ist politisch bereits in der Diskussion.Über die in dem Referenten-Entwurf zu erwartenden Regelungen unterrichtete der SPD-Abgeordnete Stefan Zimkeit

Danach scheinen u.a. folgende Regelungen vorgesehen zu sein:

Beitragsfreiheit für das dritte/letzte Kindergartenjahr Kinderpflegerinnen sollen weiterhin tätig werden Berufspraktikanten sollen ebenso tätig bleiben es oll ein Bürokratieabbau erfolgen die Förderung für Familienzentren in Sozialen Brennpunkten soll um 2.000 Euro auf 3.000 Euro erhöht werden. die Elternmitwirkung soll verbessert werden. die Förderung von Kindern mit Behinderungen soll zukünftig ab dem Zeitpunkt der Bewilligung (also nach Bestätigung des Vorliegens einer Behinderung) erfolgen

Es wird betont, dass die Signale der CDU zu den Vorschlägen “positiv” seien. Es bestehe Gesprächsbereitschaft – jedoch nicht bei der Beitragsfreiheit für das dritte Jahr.

Anmerkungen:

Die Hinweise sind interessant und lassen hoffen, dass der Referenten-Entwurf der scheinbar im politischen Bereich bereits diskutiert wird, auch bald allgemein zugänglich wird.

Einzelanmerkungen

Es ist nicht erkennbar, in welchem Umfang zusätzliche Stellen oder Stundenanteile für Ergänzungskräfte vorgesehen werden sollen und ob dies ausreicht, die mit dem KiBiz vorgenommenen zusätzlichen Verschlechterungen in der personellen Besetzung nicht nur zu kompensieren, sondern sogar zu verbesserten Personalschlüssen zu kommen.

Die Begründung für die Tätigkeit von Kinderpflegerinnen bei pflegerischen Aufgaben (Windelwechseln) zur Entlastung für Erzieherinnen ist pädagogisch “abenteuerlich”.

Mit dem Zusatzprogramm für Berufspraktikanten wird in keiner Weise sichergestellt, dass der Ausbildungsanspruch und eine tarifvertragliche Vergütung für alle Auszubildenden im 3 Jahr der Ausbildung sichergestellt wird. In der Systematik der mit dem GTK realisierten Finanzierung müsste für alle Auszubildenden eine Regelung getroffen und Mittel aus dem Schuletat eingesetzt werden.

Auch wenn im Rahmen des “wackeligen” Haushaltsentwurf 250 Mio. Euro zusätzlich eingestellt sind, um das KiBiz-Sofortprogramm zu realisieren, so ist diese Feststellung nicht zutreffend, zumal in diesem Ansatz auch die Mittel enthalten sind, die für die Beitragsfreiheit vorgesehen sind. Da nicht erkennbar ist, in welchem Umfang für diesen Zweck Mittel benötigt werden, ist es unklar, wie viel Geld die Regierungskoalition tatsächlich für KiBiz-Korrekturen in die Hand nimmt. Dass die vorgesehenen zusätzlichen Mittel nicht ausreichen, um die Verschlechterungen aus der Vergangenheit zu kompensieren und die unzulängliche Pauschalbemessung zu korrigieren, wird daran deutlich, dass der Gesamtansatz nicht nur auf 1,58 Mrd. Euro, sondern auf 2,314 Mrd. Euro aufgestockt werden müsste!

Im übrigen wäre die Regierungskoalition, die sich als Koalition der Einladung versteht, wenn Sie die vielfältigen Hinweise aufgreifen würde, die Beitragsfreistellung mit dem Besuch des ersten Jahres einer Tageseinrichtung zu beginnen.

Hinweis: In der aktuellen Ausgabe der Welt des Kindes wird Frank Sinatra zitiert:

“Was morgen mit der Welt passiert,

hängt davon ab,

was wir heute

für unsere Kinder tun.”

Sprache: Der Schlüssel zum Erfolg!

Die Bundesarbeitsagentur hat eine Studie von 4000 in Deutschland lebenden Frauen und Männern mit Migrationshintergrund veröffentlicht. Ergebnis dieser Studio war, das Migranten die schon als Kinder zu Hause Deutsch gesprochen haben beim Lesen und Rechnen in nichts den Deutschen ohne Migrationshintergrund nach stehen. Dies zeigt, das Recep Erdogan, der türkische Ministerpräsident auf seiner Wahlkampfrede in Deutschland wieder einmal falsch lag. Kinder können von klein an Zweisprachig aufwachsen. Von den Hirnleistungen ist dies kein Problem. Man muss es nur wollen. Denn alle Fehler, die wir bei der Erziehung unserer kinder machen, fallen später auf uns… der Gesellschaft zurück.

10. März 2011

Infoveranstaltung GEW /Verdi zur Problematik nicht ausreichender Hausmeisterpräsenz an Grundschulen

Für den 29.3.11 um 19:00 Uhr laden GEW und VERDI zur Problematik nicht ausreichender Hausmeisterpräsenz an Grundschulen ein. Eingeladen sind Schulleitungen , Schulpflegschaften und interessierte Eltern der Grundschulen in Duisburg. Die Infoveranstaltung findet im  DGB-Haus Duisburg am Stapeltor 17 47051 Duisburg - 0203 31760-0
 statt.

Duisburger Schulen kämpfen um ihre Hausmeister

Powered by Gb-rugs.com - Rugs & Carpets