Zum Inhalt springen


Blog der Stadtschulpflegschaft Duisburg - Die Elternvertretung in der Stadt Duisburg

Follow SchuleDuisburg on TwitterStadtschulpflegschaft auf Twitter folgen


9. Dezember 2010

Zwei Schulen in Duisburg werden fit gemacht

Fit durch die Schule: An dieser Aktion des NRW-Schulministeriums und der AOK Rheinland nehmen im nächsten Schuljahr auch zwei Schulen aus dem Duisburger Norden teil.

Es handelt sich um die Städtische Förderschule Bruckhauser Straße und die Gesamtschule Hamborn-Neumühl.

Ziel der Landesregierung und der Krankenkasse ist es, den Jugendlichen Spaß an der Bewegung zu vermitteln, sprich: sie zu animieren, Sport zu treiben und damit die Gesundheit zu verbessern. Die Initiative startete im vergangenen Jahr. Pate ist Rudi Völler, Kinderbotschafter des Jahres 2010 der AOK.

Hintergrund der Aktion: „Die Gesundheit unserer Kinder und Jugendlichen gibt Anlass zur Sorge und erfordert daher gemeinsames Handeln“, sagt Wilfried Jakobs, Vorsitzender der Krankenkasse. Übergewicht und motorische Probleme seien die Folge.

Die Schüler der beiden Duisburger Schulen werden regelmäßig Sport treiben, und zwar unter Anleitung eines Sportvereins. Um die Projekte durchführen zu können, erhalten alle 61 in NRW teilnehmenden Schulen zwischen 1000 und 5000 Euro. Die Schulen können weitestgehend selbst entscheiden, wie sie ihre „Bewegungskonzepte“ umsetzen.

8. Dezember 2010

SPD und Grüne fordern verpflichtende Ganztagsschule

SPD und Grüne fordern die verpflichtende Ganztagsschule (Foto: imago)

Kinder in einer Ganztagsschule in Leutkirch (Foto: imago)

SPD und Grüne fordern als Konsequenz aus der neuen PISA-Schulstudie, die Ganztagsschule flächendeckend und verpflichtend einzuführen. “Mit den bisherigen Bemühungen kommt Deutschland nicht aus dem Mittelmaß. Wir brauchen von der Grundschule bis zum Abitur die Ganztagsschule als Regelschule”, sagte der Fraktionsgeschäftsführer der SPD, Thomas Oppermann, der Düsseldorfer “Rheinischen Post”.

Grünen-Chef Cem Özdemir sagte der Zeitung: “Ganztagsschulen, auch schon in der Grundschule, sollten flächendeckend eingeführt und zur Regelschule werden.” Das Kooperationsverbot, das Finanzhilfen des Bundes für Länder in Bildungsfragen weitgehend untersagt, müsse endlich wegfallen. Erst dann könnten Bund, Länder und Kommunen dringend notwendige Verbesserungen im Bildungsbereich gemeinsam leisten.

Der SPD-Politiker Oppermann forderte ein “Nationales Ganztagsschulprogramm”, das die Länder mit Hilfe des Bundes finanzieren müssten. “Für ein solches Programm müssen wir Milliarden mobilisieren. Das schaffen die von Einnahmeverlusten durch schwarz-gelbe Steuergeschenke gebeutelten Länder nicht allein. Das darf nicht an fehlenden Zuständigkeiten im Grundgesetz scheitern”, sagte Oppermann.

Auch aus der Union kamen Forderungen nach einer Aufhebung des Kooperationsverbotes bei der Bildung. Das strenge Kooperationsverbot verhindere “bessere Lösungen im Bildungsbereich”, sagte der bildungspolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Albert Rupprecht (CSU), dem “Tagesspiegel”. “Das ist ein Hemmschuh auf dem Weg zur Bildungsrepublik.” Die Argumentation der Länder, der Bund könnte ihnen ja mehr Geld geben, um Bildungsaufgaben zu finanzieren, greife so nicht. “Denn der Bund kann den Ländern nicht vorschreiben, wofür sie das Geld ausgeben sollen”, sagte Rupprecht.

Realschule Süd: Nein zur Gemeinschaftsschule in der Duisburger Version

Die Teilnahme am Modellprojekt Gemeinschaftsschule wird von Lehrern und Eltern der Realschule Süd einhellig abgelehnt. Darüber informierten jetzt Schulleiter Klaus Friede und der Lehrerrat der Schule.

Im Vorfeld der Sitzung des Schulausschusses im November hatte die städtische Bildungsholding dem Ausschuss empfohlen, sich um Teilnahme am Schulversuch der neuen rot-grünen Landesregierung zu bewerben. Sie hält zwar auch die Bezirke Hamborn und Meiderich/Beeck für geeignet, be­vorzugt aber den Bezirk Süd.

„Was da vorgeschlagen wird, ist allenfalls Gemeinschaftsschule light – ohne Einbeziehung der Gesamtschule Süd“, sagt Jürgen Ku­batschek, der Sprecher des Lehrerrates. Alle 52 Lehrer der Realschule hätten sich auf Anregung des Lehrerrates ge­gen die Beteiligung ausgesprochen. Ihre Kritik richtet sich nicht gegen die Ge­meinschaftsschule selbst, sondern gegen dessen Duisburger Version.

„Gemeinschaftsschule be­deutet eigentlich“, erläutert Kubatschek, „dass Haupt- und Realschüler sowie Schüler mit Gymnasial-Niveau bis zur sechsten Klasse gemeinsam unterrichtet werden.“ Danach gehe es unter einem Dach entweder kooperativ weiter, also getrennt nach Klassen mit Hauptschul-, Realschul- und Gymnasialniveau, oder inte­grativ, wie an Gesamtschulen, wo in einzelnen Fächern nach Leistungsniveaus unterschieden werde.

Für den Süden jedoch, be­tont Schulleiter Friede, werde die Gesamtschule herausgenommen, indem ihr der Einzugsbereich östlich der A 59 zugewiesen werde. Das, so Friede, entspreche nicht der Realität. Denn die Gesamtschule könnte so ihre Sechszügigkeit niemals halten.

Jürgen Kubatschek vermutet denn auch, dass es sich nur um einen galanten Weg handele, um die Hauptschule Beim Knevelshof zu beerdigen.

Die gesamten Rahmenbedingungen für das Modellprojekt würden im Süden nicht stimmen. „Es verfolgt ja“, so Friede, „das Ziel, an Standorten, an denen einzelne Schulformen der Sekundarstufe I nicht mehr gehalten werden könnten, ein alternatives An­gebot zu machen.“ Im Süden hätten Realschule, Gesamtschule und Gymnasium aber keine Existenzprobleme.

Auch mit der Begrenzung der Perspektive auf den Bezirk Süd kann Friede nicht leben. Denn zumindest die Hauptschule Hitzestraße und die Karl-Lehr-Realschule, beide in Wanheimerort, hätten auch viele Schüler aus dem Süden. Durch das Modellprojekt entstehe in diesem Einzugsbereich sogar ein fünfgliedriges Schulsystem, obwohl ein zweigliedriges Ziel sei. „Die reinen Realschüler werden in Wanheimerort angemeldet, ebenso die Hauptschüler“, gibt Konrektor Peter Stante zu bedenken. Und nach einem Aus für die Hauptschule könnte die Gemeinschaftsschule zur neuen Restschule werden, be­fürchtet Lehrer Claus Maetz.

Auch stünden die nötigen Kooperationspartner für die Oberstufe gar nicht zur Verfügung. Das Mannesmann-Gymnasium hat sich schon distanziert. Die nötige Leistungskurs-Wahl am Bertolt-Brecht-Berufskolleg spreche nicht alle Realschüler an. „Die größte Gruppe wechselt zur Zeit ans Kaufmännische Berufskolleg in Stadtmitte“, so Lehrerin Co­rinna Resse.

Quelle: Westen.de

7. Dezember 2010

Schneefrei an Duisburger Schulen

Kein Salz, kein Granulat, keine Schule: Der Leiter des Albert-Einstein-Gymnasiums in Rumeln-Kaldenhausen hat den Unterricht ausfallen lassen. Nur Oberstufen-Klausuren fanden statt. Inzwischen ist Streumaterial da – und am Mittwoch wieder Schule.

In Rumeln-Kaldenhausen war Dienstag „schneefrei“. „Es war halt nichts mehr da“, bestätigte Stadt-Sprecher Frank Kopatschek auf Anfrage den bizarren Grund für den Unterrichts-Ausfall am Schulzentrum, in dem das Albert-Einstein-Gymnasium und die städtische Gemeinschafts-Hauptschule Schulallee untergebracht sind: Der Hausmeister hatte nicht einen Sack Streusalz oder Granulat mehr zur Verfügung, um bei winterlicher Witterung den vereisten Schulhof rutschfrei zu halten. Ein Risiko, das Schulleiter Karl-Heinz Weber zu groß war: Wegen der Unfallgefahr auf dem nicht gestreuten Schulhof ließ er den Unterricht komplett ausfallen. Auch die benachbarte Hauptschule zog mit.

Zu hohes Risiko

Lediglich die Klausuren in der Oberstufe fanden wie geplant statt. Die wenigen und vor allem älteren und besonneneren Schüler, so die Überlegung, könnten auch unter diesen widrigen Umständen auf sich aufpassen. Das Risiko, dass sich in der Pause Unter- und Mittelstufen-Kids auf der ungewollten Eisbahn austoben, wollte die Schule allerdings nicht eingehen.

Diese Entscheidung des Schulleiters, bestätigte Kopatschek für die Stadt, müsse man respektieren. „Und gestern (Dienstag, d. Red.) Nachmittag müsste das benötigte Streugut auch nach Rumeln geliefert worden sein.“

Was die Schule bestätigte: „Ja, das wurde inzwischen alles angeliefert. Ab morgen (Mittwoch, d.Red.) findet der Unterricht wieder plangemäß statt“, hieß es Dienstag Vormittag auf Anfrage aus Webers Büro. Schneefrei ade.

Quelle: Westen.de

6. Dezember 2010

Briefe an den Nikolaus

„Du bist ein guter Mann, lieber Nikolaus. Ich habe schon viel von dir gehört!“ So begann einer der Briefe, die die eine 2. Klasse an den Nikolaus in Nikolausdorf schickte.

Jedes Kind schrieb einen Brief in dem es dem Nikolaus mitteilte, was es sich zu Weihnachten wünscht oder wo es wohnt. Einige luden den Nikolaus ein, doch mal in der Schule vorbeizuschauen und andere fragten, wie er denn nun wirklich ausschaut. Alle Briefe wurden weihnachtlich bemalt und dann in einem großen
Umschlag nach Nikolausdorf geschickt. Und nur eine Woche später haben wir Post bekommen: einen Brief an die Klasse und für jedes Kind eine Karte mit einem Weihnachtsgruß.

Dies hat der Nikolaus geschrieben:
Liebe Kinder,
Jedes Jahr zur Adventszeit erhalte ich von vielen Kindern aus aller Welt Weihnachtspost. Es ist schon sehr stressig, die vielen Kinderbriefe zu lesen und zu beantworten. In meiner Schreibstube stapeln sich die Briefe, und jeden Tag kommen neue hinzu. Große und kleine Kinder schicken mir ihren Wunschzettel oder vertrauen mir ihre Sorgen und Nöte an. Natürlich werden alle beantwortet, jeder bekommt seinen Brief vom Nikolaus.
Immer wieder wollen Kinder wissen, wie ich eigentlich aussehe. Jedes Kind hat seine eigene Vorstellung, und alle malen wunderschöne Bilder von mir. In jedem dieser Briefe kann ich mich erkennen. Sie erhalten bei mir einen Ehrenplatz, damit ich mich lange daran erfreuen kann.

Was eure Weihnachtswünsche angeht, drücke ich euch natürlich die Daumen, seid aber bitte nicht traurig, wenn nicht alle eure Wünsche erfüllt werden. Denkt zu Weihnachten aber auch an eure Eltern und Freunde, die immer für euch da sind. Euch und eurer Familie wünsche ich ein frohes Weihnachtsfest. Viel Spaß beim
Auspacken der Geschenke und alles Gute für das nächste Jahr.

Euer Nikolaus

5. Dezember 2010

Das Ende der Hauptschule Bronkhorststraße in Meidrich

Die Hauptschule Bronkhorststraße in Meiderich wird zum Ende des Schuljahres 2011/12 aufgelöst. Diese Empfehlung gab die Bezirksvertretung Meiderich/Beeck jetzt bei Enthaltung von Dr. Detlef Feldmann (Linke) dem Rat der Stadt. Der Rat soll im De­zember so beschließen.

Die beiden Hauptschulen Bronkhorststraße und Heinrich-Böll-Schule, so begründetet die Stadtverwaltung ihren Vorschlag, hätten schon für das laufende Schuljahr keine Eingangsklassen mehr bilden können, weil nur 15 bzw. 17 statt mindestens 18 nötigen An­meldungen vorlagen. Da­raufhin hatte die Schulaufsicht der Stadt die Weisung erteilt, an der Bronkhorststraße keine Fünftklässler mehr aufzunehmen.

Auch eine Fusion beider Schulen komme, so die Verwaltung, nicht in Betracht, da dazu für die nächsten fünf Jahre die jährliche Bildung von zwei Parallelklassen prognostiziert werden müsste. Das sei nicht gegeben. Die Schule wird da­her schrittweise aufgelöst, in­dem im Sommer 2011 keine neue Eingangsklasse ge­bildet wird und die restlichen Schüler 2012 zur Heinrich-Böll-Schule wechseln.

Noch nicht abschließend ge­prüft ist, ob Fördermittel für den Ausbau zur Ganztagsschule in den Jahren 2006 und 2007, insgesamt 122 000 Eu­ro, zurückgezahlt werden müs­sen. Diese Rückzahlung wäre aber, so die Verwaltung, alleine durch die Einsparungen gedeckt, die dadurch entstehen, dass das Gebäude nicht mehr genutzt wird. Mit bis zu 900 Schülern war die Schule vor Jahrzehnten die größte Hauptschule in Duisburg.

Ihre Schulkonferenz verwahrte sich jetzt vergeblich ge­gen die Schließung. Die Bau­sub­stanz sei in Ordnung, schrieb sie in einer Stellungnahme, zahlreiche Klassen- und Fachräume, ebenso die Sporthalle und die Außenanlagen seien modernisiert. Die Schule biete sich geradezu als Standort für die neue Gemeinschaftsschule an, schrieb sie.

4. Dezember 2010

Der Start der Gemeinschaftsschule – vorerst ein Modell

Mit fragwürdigen Argumenten und Gutachten und dem gebetsmühlenartigen Vorwurf der Schaffung einer “Einheitsschule” versuchen CDU und FDP das Modellvorhaben Gemeinschaftsschule zu bekämpfen. Sie werfen der Schulministerin vor, den Schulfrieden zu stören und sprechen von Schulkrieg. Die Angriffe verschärfen sich zunehmend. Der neue CDU-Generalsekretär Wittke wird zitiert mit dem Vergleich, die Gemeinschaftsschule stelle “Unzucht mit Abhängigen” dar. Das war für uns Anlass, eine Aktuelle Stunde zu beantragen. Doch wer geglaubt hatte, die Opposition würde sich von dieser Entgleisung distanzieren, sah sich getäuscht. Der FDP-Politiker Witzel legte noch eins drauf: Er sprach davon, dass die Gemeinschaftsschule ein Giftköder sei. Die Hinweise darauf, dass das Modellvorhaben ein Angebot sei und niemand gezwungen würde, sie einzuführen, verhallte ungehört, ebenso wie der Hinweis, dass es CDU-geführte Kommunen sind, die Gemeinschaftsschulen wollen und dass auch im schwarz-gelb regierten Schleswig-Holstein Gemeinschaftsschulen bestehen.

Quelle: Landesgrüne

3. Dezember 2010

Acht-Stunden-Tag für Schüler

Immer noch wird an den unterschiedlichen Schulen in Nordrhein-Westfalen diskutiert: Welche Stundenmodelle sind am sinnvollsten? Auch die momentan feststehende Stunde Pause ist bei Schülern, Eltern, sowie bei Lehrern oft noch umstritten. Viele Schüler wollen lieber früher nach Hause gehen und dafür durcharbeiten, als eine Stunde länger an der Schule zu bleiben.

Ist es richtig, die Schüler so lange arbeiten zu lassen? Der Freiraum der Kinder ist ja jetzt schon meistens sehr begrenzt. Natürlich gibt es Vor- und Nachteile. Ein paar wenige Schüler finden die Stunde Pause gut. Aber selbst diese sagen, dass es auch viele Nachteile gibt. Die 14-jährige Joana Walther, Schülerin am Landfermann-Gymnasium, ist gespaltener Meinung: „Zwar finde ich eine Stunde Pause gar nicht mal so unpraktisch, allerdings dürfen wir Mittelstufenschüler das Schulgelände nicht verlassen, um etwas zu essen.“

Nur Oberstufenschüler dürfen das Gelände verlassen
Am Landfermann-Gymnasium wurde noch immer nicht mit den Arbeiten für den Bau der Mensa begonnen. Die Schüler bekommen also vorerst nichts zu essen. Blöd dabei ist nur: Die Duisburger Innenstadt ist nur wenige Meter entfernt. Dort könnte man sich doch etwas zu essen kaufen. Außer der Oberstufe ist es jedoch keinen Schülern erlaubt, das Schulgelände zu verlassen. Eine ziemlich unangenehme Situation.

Viele fragen sich, wieso so viel herumprobiert wird. Es funktioniert doch auch jetzt wunderbar. Viele Schüler nervt die Einstellung der Politiker. Und die meisten finden es schon jetzt anstrengend genug. Das wird bald bestimmt noch härter werden.

Keine Zeit mehr für Hobbys
Auch Arbeitsgemeinschaften leiden unter den neuen Regelungen. „Ich möchte Chinesisch lernen, um später vielleicht mal einen Austausch zu machen und um einfach etwas über die Kultur und das Leben der Menschen zu erfahren“, erzählt ein Mitglied der Chinesisch-AG. Schon seit vielen Jahren gibt es die Chinesisch AG am Landfermann-Gymnasium. Ob das bald noch möglich sein wird, steht jetzt noch in keiner Weise fest. Für Hobbys oder Ähnliches ist auch keine Zeit mehr.

Eine bilinguale achte Klasse hat momentan 33 Wochenstunden. Hinzu kommen die Hausaufgaben und das Lernen für diverse Tests und Arbeiten. Danach werden noch verschiedene Hobbys ausgeführt. Egal ob Fußballtraining, Reiten, Hockey oder Leichtathletik, Orchester, Geige, Schlagzeug oder E-Gitarre, alle Schüler wollen ihren Hobbys weiterhin nachgehen. Doch wer weiß, was sich unsere Schulminister noch für Reformen ausdenken.

Quelle: Rebecca Winands, Klasse 8d, Landfermann-Gymnasium

2. Dezember 2010

Engagement an NRW-Schulen ausgezeichnet: Unternehmenspreis 2010 geht nach Leverkusen, Hilchenbach, Mechernich, Hagen und Alpe

Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr und das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilen mit:

Schülerinnen und Schüler bei der Berufsorientierung zu unterstützen und ihnen den Übergang von Schule zu Beruf zu erleichtern, das ist ein Ziel, das Unternehmen in Nordrhein-Westfalen mit Schulpartnerschaften Schulpartnerschaften erreichen wollen. Fünf von ihnen wurden jetzt mit dem Unternehmens­preis 2010 ausgezeichnet, den die Landesregierung im Düsseldorfer Landtag verliehen hat. Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger und Schulministerin Sylvia Löhrmann überreichten heute im Düsseldorfer Landtag in einer Feierstunde die Auszeichnungen und würdigten so das besondere Engagement der nordrhein-westfälischen Unternehmen an den Schulen. Unter 129 Einsendungen hatte die Jury 15 Unternehmen prämiert und dann die Gewinner in fünf Kategorien ermittelt.

Die Sieger sind:

  • das Modeatelier Inge Szoltysik in Hagen (in der Kategorie bis zu 20 Beschäftigten)
  • die MFT Maschinenbau und Fertigungs-Technologie GmbH in Mechernich (bei Unternehmen mit 20 bis 250 Beschäftigten)
  • die Norgren GmbH in Alpen (bei Unternehmen mit 250 bis 1.000 Beschäftigten)
  • die SMS group in Hilchenbach (bei Unternehmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten)
  • die Bayer AG in Leverkusen (mit einem Sonderpreis für ihr innovatives und überregionales Engagement)

Die Gewinner stehen für viele vorbildliche Projekte im Land. Denn Part­nerschaften von Unternehmen und Schulen sind in Nordrhein-Westfalen eine Erfolgsgeschichte: 86 Prozent der Schulen konnten schon Projekte mit Unternehmen realisieren, zwei Drittel der Schulen in Nordrhein-Westfalen unterhalten sogar eine langfristige Partnerschaft. Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger ist von dem ständig wach­senden Schulengagement der Unternehmen beeindruckt: “Die Unter­nehmen in Nordrhein-Westfalen setzen sich mit ihren Schulpartner­schaften für die Zukunft des Landes ein und sichern gleichzeitig quali­fizierten Nachwuchs. Ein Konzept, von dem beide Seiten profitieren. Ich hoffe, dass die herausragenden Beispiele, die der Unternehmenspreis zeigt, noch mehr Unternehmen zur Nachahmung anregen.”

Der vierte Unternehmenspreis “Wir wollen: Wirtschaft für Schule in Nordrhein-Westfalen” läuft unter dem Motto “Wir wollen: Partnerschaft. Berufswahl. Selbstständigkeit. Wirtschaft aktiv erleben.” Dazu sagte Schulministerin Sylvia Löhrmann: “Bildungsgerechtigkeit bedeutet auch, alle Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen bestmöglich auf das Berufsleben vorzubereiten. Dabei ist der intensive Kontakt zu Unternehmen in der Region ein wichtiger Baustein. Die praktischen Erfahrungen, die die Jugendlichen mit solchen Kontakten machen, sind in ihren Auswirkungen auf die Lernmotivation nicht zu ersetzen.” Dass sich Schulpartnerschaften positiv auf die Entwicklung der Heran­wachsenden auswirken und noch dazu viel Spaß machen, zeigten auch die anwesenden Schülerinnen und Schüler bei der Präsentation der nominierten Unternehmen. Vom Herstellen von Theaterkostümen über den Bau von pneumatischen Maschinen bis hin zum Experimentieren im Bereich Nanotechnologie – die Schulpartnerschaften bieten den Jugendlichen konkrete Zugänge zum Berufsleben und das gute Gefühl “zu wissen, warum man lernt”.

Eine Entwicklung in NRW, die durch den “Wir wollen: Wirtschaft für Schulen in NRW“-Preis weiter vorangetrieben werden soll. Unterstützt wird der Preis von der IHK NRW – Die Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen e.V., dem Westdeutschen Handwerkskammer­tag und der Landesvereinigung der Unternehmensverbände NRW e.V. Deren Vertreter zeigten sich mit den diesjährigen Ergebnissen äußerst zufrieden. Horst-Werner Maier-Hunke, Präsident der Landesvereinigung der Unternehmensverbände NRW e.V. lobte das Pflichtgefühl der Firmen: “Unternehmen tragen Verantwortung für die Gesellschaft. Sie haben in Eigeninitiative und zusammen mit den Schulen kreative Projekte entwickelt, weil sie sagen ‚Wir wollen’ und weil sie sehen, dass es allen nützt.” Der Präsident des Westdeutschen Handwerkskammer­tages, Willy Hesse erklärt dazu: “Einige Unternehmen arbeiten schon seit zehn Jahren mit den Schulen eng zusammen und setzen so ehr­geizige Ziele nachhaltig um.” “Jugendlichen zeigen, wie Wirtschaft wirklich funktioniert und wie ein Betrieb arbeitet, hilft auch den Unter­nehmen. Denn nur so bekommen die Jugendlichen einen realistischen Einblick in das Berufsleben”, ergänzt Friedhelm Sträter, Vizepräsident der IHK NRW – Die Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen e.V.

Der Unternehmenspreis 2010 ist Teil der Aktion “Wir wollen: Wirtschaft für Schule in NRW“, die die dauerhafte und systematische Zusammen­arbeit von Wirtschaft und Schule erweitern und bestehende Initiativen unterstützen will. Die Stiftung “Partner für Schule NRW” organisiert Aktion und Preis. Finanziell gefördert wird der Preis durch das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Hinweis an die Redaktionen: Texte zu den Gewinnern und Fotos stehen ab 20.00 Uhr unter www.wir-wollen.nrw.de im Pressebereich zum Download bereit.

Pressekontakt:
Hermann Meuser
Stiftung Partner für Schule NRW
Oststraße 86
40210 Düsseldorf
Telefon: 0211 – 913 12 602
Telefax: 0211 – 913 12 650
E-Mail: meuser@partner-fuer-schule.nrw.de
www.partner-fuer-schule.nrw.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums  für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr, Telefon 0211 3843-1015 oder an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Telefon 0211 5867 3505 oder -3506.

Powered by Gb-rugs.com - Rugs & Carpets